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Ambulant betreutes Einzelwohnen

Das Betreute Einzelwohnen

ist ein Angebot für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Suchterkrankungen, die über einen längeren Zeitraum Unterstützung und Begleitung in verschiedenen Bereichen des Lebens benötigen. Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder Suchterkrankungen treffen im Alltagsleben auf multiple Schwierigkeiten und Problemlagen. Der Umgang mit der Erkrankung und die damit verbundenen Konsequenzen benötigen eine besondere Form der Unterstützung.

Die Chamerauer Dienstleistungen bieten den Betroffenen ein professionelles, vorurteilsfreies und vernetztes Setting an, in dem im Rahmen der „Hilfe zur Selbsthilfe“ die Möglichkeiten zu einer selbstständigen Lebensführung gegeben wird. Die soziale Einzelfallhilfe, sowie die Krisenintervention sind hilfreich, um ein Milieu zu schaffen, in dem die Ressourcen der Teilnehmer aktiviert werden. Hierbei bringt der Träger eine mehr als 10 jährige Erfahrung in der Integrationsarbeit mit. Die Vernetzung im Landkreis ermöglicht ein fundiertes Konzept des Betreuten Einzelwohnens bereitzustellen.

Das Betreute Einzelwohnen
Wohnen und Selbstversorgung
Die Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an Erwachsene im Landkreis Cham im Sinne des § 53 1ff. SGB XII, die von einer seelischen Behinderung betroffen oder bedroht sind und die durch das Angebot eine angemessene Unterstützung erhalten so dass es zu einer langfristigen Verbesserung in der häuslichen Umgebung kommt.

Gesundheit und Umgang mit der Erkrankung
Die Ziele

Ziel des Betreuten Einzelwohnens ist die Fähigkeit zur alltäglichen, selbstständigen Lebensführung und eine Verbesserung der Lebensqualität. Hierbei gehört neben dem Umgang mit der Erkrankung das Aufrechterhalten dauerhafter Suchtmittelabstinenz, sowie der Aufbau einer geregelten Tagesstruktur und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Die konkreten Ziele sind individuell verschieden und werden in Zielvereinbarungen festgehalten und regelmäßig überarbeitet.

Soziale Beziehungen
Die Kontakte

Die Betreuung erfolgt direkt durch persönliche Kontakte in Form von Gesprächen, von Hausbesuchen oder Arbeitsbesuchen in den Räumen der Chamerauer Dienstleistungen, Ärzten oder Beratungsstellen, oder sonstigen geeigneten Orten aber auch telefonisch. Ebenso sind auch indirekte Kontakte durch Gespräche mit beteiligten Personen im Rahmen des Case-Managements möglich.

Dauer der Betreuung

Die Dauer der Betreuung richtet sich ebenfalls nach den Bedürfnissen der Teilnehmer. Der Kostenträger überprüft in regelmäßigen Abständen den Bedarf, die Eignung, sowie die Verlängerung der Hilfeform.

Die Chamerauer Dienstleistungen können nach Absprache mit dem Kostenträger die Betreuung beenden, wenn die Betreuungsform nicht mehr geeignet erscheint.

Bei einem längeren stationären Aufenthalt des Teilnehmers endet das Betreuungsverhältnis. Im Einzelfall kann mit jeweiliger Absprache der Kostenträger die Betreuung aufrechterhalten werden, wenn der Teilnehmer nur für eine kurze Zeit in einer stationären Einrichtung ist.

Die Betreuung erfolgt nach dem Prinzip der Freiwilligkeit, der Betreute kann das Angebot bzw. die Maßnahme jederzeit begrenzen, abbrechen oder beenden.

Die Zielgruppe
Aufnahmeverfahren und Finanzierung

Aufnahmeverfahren und Finanzierung

Die Kontaktaufnahme erfolgt durch die Vermittlung von Beratungsstellen und Fachdienste, durch gesetzliche Betreuer, Ärzte und stationäre Einrichtungen sowie durch jede Eigeninitiative.

Im Erstgespräch können die Betreuten die Einrichtung und die Mitarbeiter kennenlernen. Hierbei wird geklärt, ob das Betreute Einzelwohnen die passende Hilfeform ist. Die Beratung zum Aufnahmeprozedere sowie der Formen der Finanzierung sind selbstverständlich.

Der Kostenträger für das betreute Einzelwohnen im Landkreis Cham ist der Bezirk Oberpfalz.

Im Rahmen der Antragstellung sind folgende Schritte notwendig:

  • Sozialhilfeantrag
  • Meldung des Hilfebedarfs und Antrag auf Betreutes Einzelwohnen
  • Darstellung zum Suchtverlauf oder Krankheitsverlauf
  • Nachweise zur finanziellen Situation
  • Nachweis zum Vorliegen einer seelischen Behinderung bzw. einer psychischen Erkrankung

Die Betreuung

Die Betreuung ist individuell und richtet sich nach den Bedürfnissen der einzelnen Teilnehmer und nach dem individuellen Bedarf. Voraussetzung ist die gegenseitige Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Mitwirkung.

Das Betreuungsangebot

Gesundheit und Umgang mit der Erkrankung bedeutet den Aufbau von Compliance durch Informationen über Erkrankungen und Hilfeangebote durch die Zusammenarbeit mit Fachärzten und Kliniken und die Begleitung zu Beratungsgesprächen und Fachdiensten.

Soziale Beziehungen

bedeutet die Verbesserung der sozialen Kompetenzen, der Aufbau adäquater sozialer Beziehungen, die Verbesserung der Konfliktfähigkeiten und der sozialen Kontakte.

Wohnen und Selbstversorgung

bedeutet die Unterstützung bei der Alltagsbewältigung, das Schaffen einer geeigneten Tagesstruktur, die Verbesserung der hauswirtschaftlichen Fähigkeiten durch die Anleitung beim Einkaufen, Kochen und der Reinigung, Hilfe bei finanziellen Angelegenheiten und die Unterstützung bei Behördengängen.

Arbeit und Beschäftigung

bedeutet möglicherweise das Aufrechterhalten eines Beschäftigungsverhältnisses, das Bewusstsein der eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, Bewerbungstraining, Unterstützung beim Kontakt mit dem Jobcenter und die Information und Vermittlung zu Hilfsangeboten.

Freizeit und Teilnahme am gesellschaftlichen Leben

bedeutet das Schaffen einer Tagesstruktur, Finden geeigneter Beschäftigungen und passender Freizeitangebote und die Unterstützung beim Zugang zu kulturellen Angeboten.

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